Warum die Moorsanierung so wichtig ist


Als Moore werden sogenannte dauernd vern?sste Feuchtgebiete bezeichnet. Dagegen sind S?mpfe Feuchtgebiete, die zeitweise trockenfallen k?nnen. Urspr?nglich bestand 5 Prozent der Fl?che Deutschlands aus Mooren. Heute sind diese Naturfl?chen bis auf wenige Ausnahmen verschwunden oder werden kommerziell genutzt, beispielsweise f?r den Torfabbau oder die Gewinnung von Heilschlamm. In der letzten Zeit gewinnen jedoch Bestrebungen zur Moorsanierung immer mehr an Bedeutung. Warum ist Moorsanierung so wichtig? Dazu muss man verstehen, was Moore so besonders macht. Sie sind ideale nat?rliche Speicher f?r das Kohlendioxid aus der Atmosph?re. Das liegt an der Natur der Moore. In ihnen ist der Boden st?ndig mit Wasser ges?ttigt. Dadurch gibt es darin fast keinen Sauerstoff. Wenn die im Moor wachsenden Pflanzen absterben, k?nnen sie sich nicht zersetzen, sondern bilden Torf.

Der w?hrend des Lebenszyklus der Pflanzen in Bl?ttern, St?ngeln und St?mmen gebildete Kohlenstoff gelangt nicht wieder in die Atmosph?re, sondern verbleibt im Boden. Somit senken Moore den Kohlendioxidgehalt der Atmosph?re und bremsen die globale Erw?rmung. Nicht nur vom Standpunkt des Klimaschutzes ist eine Moorsanierung wichtig, sondern auch in Bezug auf den Artenschutz. Moore sind Lebensr?ume seltener Tiere und Pflanzen, von denen viele vom Aussterben bedroht sind. Der Erhalt der Moore hilft dabei, die Artenvielfalt zu erhalten. Zudem geh?ren Moore zu den wenigen Gebieten mit urspr?nglicher Natur, die es heute noch in Europa gibt. Sie haben einen hohen Erholungswert. Wie verl?uft eine Moorsanierung? Daf?r gibt es kein allgemeing?ltiges Rezept. Jedes Moor hat einen individuellen Charakter und es m?ssen Ma?nahmen getroffen werden, die exakt auf die Bedingungen vor Ort zugeschnitten sind. Es gibt verschiedene Arten von Mooren. Ma?nahmen, die bei einem Niedermoor funktionieren, m?ssen nicht unbedingt auch bei einem Hochmoor klappen.

Der Prozess der Moorsanierung ist sehr kompliziert und erfordert spezielle Kenntnisse und viel Erfahrung. Die Ma?nahmen sind zudem nicht billig. Zun?chst einmal wird eine Analyse des Ist-Zustands durchgef?hrt. Wissenschaftler untersuchen das betreffende Moor und stellen fest, welche Sch?den bereits entstanden sind. Aufbauend auf diese Analyse wird ein Ma?nahmenkatalog erstellt, in dem aufgef?hrt wird, was getan werden muss, um den gew?nschten Zustand des Moores wiederherzustellen. Mit einer einmaligen Umsetzung der Ma?nahmen ist es jedoch nicht getan. Der Zustand des Moores muss laufend ?berwacht werden. Bei der Sanierung von Mooren sprechen die Fachleute von zwei Stadien. Das erste ist die Renaturierung. Der Begriff bedeutet, dass sich die f?r das jeweilige Moor typischen Pflanzen wieder ansiedeln, zum Beispiel, dass wieder Torfmoos und andere Moorpflanzen gedeihen. Das zweite Stadium ist die Regeneration. Es ist erreicht, wenn sich eine Decke aus Torfmoos gebildet hat, die mindestens 30 Zentimeter dick ist und st?ndig weiterw?chst. Erst dann erf?llt das Moor seine Aufgabe als Speicher f?r Kohlendioxid wieder.


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